Die Chronik unserer KLJB

 

 


Chronik der
KLJB Altheim

von 1970 - 2010

 

© 05/2010 KLJB Altheim

 

 

 

Diese Chronik ist eine Zusammenfassung aus den uns vorliegenden Schriftführerberichten und kein vollständiger Tätigkeitsbericht. Sie soll ausschließlich einen Einblick in die Tätigkeiten und Ereignisse von
40 Jahren KLJB Altheim geben.


Bilder wurden von ehemaligen Mitgliedern zur Verfügung gestellt


Erstveröffentlichung zum 40.Vereinsjubiläum im Rahmen des Gartenfest der KLJB Altheim am 23./24.Mai 2010 +Erweiterung ab 2010

 

1970 bis 1980


Der 24.November 1970 bezeichnet die Geburtsstunde einer eigenen Gruppe der Katholischen Landjugend Bewegung (KLJB) in Altheim. Zu dieser Gründungsversammlung fand sich eine Großzahl an jungen Bürgern der Ortschaft Altheim und Vertreter der öffentlichen Gemeinschaft und des KLJB-Verband im Schulhaus in Altheim ein. Die Anwesenden der potentiellen KLJB-Gruppe wurden vom KLJB Bezirksvorsitzenden Hans-Peter Fritz, Landjugendreferenten Leopold Endriß, Herr Pfarrer Julius Auer aus Engelswies und dem Oberlehrer Herr Siegfried Ritter in das Wesen und die Aufgaben der katholischen Landjugend Bewegung eingeführt. Die gesamte Gründungsmitgliedschaft der KLJB Altheim zählte 23 Personen.



Die Gruppenzusammenkünfte wurden jeweils auf Montag, 20 Uhr im Altheimer Schulhaus festgelegt.
Nach diesem förmlichen Akt, war nun der Weg geebnet um die Jugendarbeit in Altheim auf der Grundlage einer eigenen Vereinsstruktur und den Werten des Christlichen Glaubens zu fördern und auch auszuleben. Die ersten Gehversuche als eigenständiger Verein waren nicht immer einfach, schon recht nicht als Jugendgruppe. Deshalb wurde die KLJB Altheim in ihren Kinderschuhen noch von Herrn Pfarrer Auer und Herr Ritter bei der Hand genommen um die ersten unsicheren Schritte sicher zu bewältigen.
Die Gruppe fand sich jedoch sehr schnell zurecht und war nun voller Tatendrang. Sie traf sich mit anderen KLJB Gruppen aus der Umgebung, unter anderem aus Langenhart, Denkingen, Sentenhart und Bietingen, um frühe Kontakte zu knüpfen. Jedoch konnte sich keiner über die Aktivitäten der noch sehr unerfahrenen und frischen Gruppe beschweren. Sie führten einige Filmabende bzw. Tonbildabende mit anschließender Diskussionsrunde, sowie interne und externe Wettkämpfe durch oder es wurden gemütliche Abende auf Grillplätzen verbracht. Ihren Bewegungsdrang stillten sie durch einige Wanderungen oder Radtouren und dem ein oder anderen Kräftemessen bei einem Fußballspiel, wobei alle samt meist das gleiche Ende in einer gemütlichen Runde fanden.
Dem gemütlichen Teil eines solch aktiven Vereins steht der pflichtverbundene Teil aber in nichts nach. Jedes Jahr wurde ein Pfarrfamilienabend mit Unterhaltungsprogramm organisiert bei dem sich die KLJB Altheim der Bevölkerung präsentieren konnte. Die Gruppe lud oft Referenten zu verschiedensten interessanten Seminarabende in das Schulhaus nach Altheim ein. Bei diesen Diskussionsrunden konnten sich die jungen Erwachsenen im eigenen Interesse über interessante kirchliche und weltliche Themen, wie „Wehrdienstverweigerung", „Kirchensteuer", „Jugend und Politik", „Jugend und Kirche", „Erste-Hilfe-Kurs", „Rolle der Weltreligionen" oder „Kindesmissbrauch", unterhalten und kontrovers debattieren. Sogar ein Oberleutnant des Feldartilleriebattalion 101 aus Pfullendorf ließ sich 1972 zu diesen Gastrednern hinzuzählen.
Das junge Alter der KLJB-Gruppe hinderte nichts daran, dass auch einige Hochzeiten ihrer Mitglieder anstanden, welche man natürlich nicht auslassen durfte.
Von Anfang an wurde streng darauf geachtet, dass jedes Jahr ein Ausflug geplant und durchgeführt wurde, die Anzahl der Tage variierte zwischen 1-3 Tagen, wobei sich die Ausflugsziele mit zunehmender Jahreszahl nicht unbedingt auch vermehrten und sich somit zum Teil doch sehr ähnelten. Sie reichten vom österreichischen Bezau, über das französische Colmar im Elsaß bis hin ins deutsche Oberammergau und Garmisch - Patenkirchen oder Heidelberg. Diese Ausflüge fanden sehr viel Anklang bei den Teilnehmern, was auch auf eine gute Organisation des Vorstandes und seines Vorstandsteam rückzuführen ist. Eines hatte sich jedoch eisern bei den Ausflügen in den Anfangsjahren bewährt - entweder stand eine Weinprobe oder eine Mostprobe oder eine Bierverköstigung auf dem Programm, notfalls tat es auch ein Besuch auf einem Weinfest.
Das Kind, die KLJB Altheim, wird nun allmählich älter und die ersten großen Geburtstagsfeten warteten darauf gefeiert zu werden. Allerdings glichen die Veranstaltungen alles anderem als einem Kindergeburtstag. Die Gruppe scheute sowohl beim 5-jährigen, als auch beim 10-jährigen Jubiläum kein Kosten und Mühen und stellte ein 3-tägiges Fest auf die Beine. Tanzgruppen, Spiel ohne Grenzen oder Mähwettbewerbe spannten den Rahmen um sehr schöne Geburtstagsfeiern.
Beim 10-jährigen Jubiläum wurde zum ersten Mal das noch heute an Pfingsten stattfindende Gartenfest der KLJB Altheim im „Liehners Baumgarten" gefeiert.

 

1981 bis 1990

Nach der Premiere des Gartenfestes 1980 mauserte es sich immer mehr zum Kassenschlager für die KLJB Gruppe und stellte eine feste Einkommensquelle dar, welche die Bilanzen der Gruppe recht positiv ausfallen ließ. Der Pfingstmontag wurde zum festen Veranstaltungstag ausgesucht und markierte einen festen Punkt im Terminkalender der näheren Umgebung Altheims. Die Gäste konnten sich auf ein recht amüsantes Programm mit Jazzmesse, Tortenlauf oder Wettmelken, neben reichlichem Getränke- und Speiseangebot freuen.
Das individuelle Programm für die wöchentlichen Gruppenstunden war im Teenie-Alter der KLJB Gruppe wieder mindestens genauso abwechslungsreich und interessant, wie im Gründungsjahrzehnt. Einige Fixpunkte im laufenden Kalenderjahr wurden stets beibehalten und auch neue hinzugefügt. Zum ersten mal nahm die Gruppe am Volkstrauertag der Ortschaft Altheim teil, welchem eine thematische Gruppenstunde mit dem damals amtierenden Bürgermeister der Gemeinde Leibertingen Heinrich Güntner voranging. Dieser und Termine wie der Palmenbau für Palmsonntag, der Altennachmittag, die Weihnachtsfeier, das Gestalten eines Blumenteppichs an Fronleichnam, die Teilnahme an der Gebetsnacht im Klösterle in Messkirch an Gründonnerstag sowie das Gartenfest stellte solche Fixpunkte dar. Um diese herum wurde dann das KLJB-Jahr mit größtenteils kreativen und auch spontanen Unternehmungen hübsch ausgeschmückt.
Die Diskussionsrunden gingen heiter weiter mit den Themen wie „The War Game", „Fastenzeit", „Drogen", „ Feste Feiern" oder „ Umweltprobleme". Dem Letzteren folgte sogar eine schnell organisierte Sammlung in Altheim diverser Müllsorten und deren gesonderten Entsorgung. Herr Pfarrer Ibach leitete einige dieser Runden und war sehr angetan von der Diskussionsbereitschaft der Gruppe.
Diese sehr umweltfreundliche „Flower-Power"-Stimmung schlug sich in diesem Jahrzehnt des Öfteren bei den Aktivitäten positiv nieder. Die angrenzende Bundesstraße B311 wurde die Jahre hindurch jeweils einmal vom Müll am und im Straßengraben während des „Waldputzete" befreit. Zusätzlich errichtete die Gruppe 1989 die Sitzmöglichkeiten in Form von Holzbänken und Tischen für den Grillplatz am „Steinbrüchle" während einigen Gruppenstunden, welche bei diversen Grillfesten auf deren Festtauglichkeit erprobt wurden. Des Weiteren führte eine Schnitzeljagd mit dem Motto „Kennst du die Grenzen Altheims" die Mitglieder der Gruppe durch Wald und Wiese um es schlussendlich spielerisch herauszufinden.
Bei den Ausflügen und Ausfahrten wurde Colmar und Frankreich bereist oder gesellige Hüttenwochenenden in Bezau geplant, auch das Königschloss von Ludwig II in Füssen oder das Weingut Karle in Breisach konnten besichtigt werden.
Zum Erfreuen aller Mitglieder hatte die KLJB Altheim einen kleinen Exkurs in politische Gefilde durchgeführt. Sie besuchte eine Gemeinderatsitzung in der noch eigenständigen Gemeinde Altheim. Der Besuch des damaligen Bundestagabgeordneten Hermann Schwörer schloss diesen Themenkreis ab.
Nebst den Ausflügen durfte die Gruppe auch in diesen weiteren Jahren den schönsten Tag einiger ihrer Mitglieder mitgestalten und somit folglich auch deren Hochzeit verschönern.
Die Ausrichtung einer Tanzveranstaltung mit der Gruppe „High-Fish" in der Halle in Worndorf konnte als eines der Highlights der Teenie-Jahre der KLJB Altheim in Erinnerung behalten werden. Daneben darf man auch das 20-jährige Jubiläum hinzuzählen, welches im Juni 1990 im Zuge des Gartenfestes gefeiert wurde. Am Samstagabend wurden zu einem Stehempfang mit Bildvortrag geladen, worauf am Pfingstmontag das Gartenfest im üblichen Rahmen stattfinden konnte.

 

1991 bis 2000

 

Wie in den Jahren zuvor kristallisierte sich ein immer ähnlich bleibendes fixes Rahmenprogramm der KLJB Gruppe heraus. Wobei für alle Mitglieder das Gartenfest und der alljährliche Ausflug in die Weiten von Europa die absoluten Top-Acts waren.
Das Gartenfest gab außerdem den passenden Anlass um das 25 und 30-jährige Bestehen der KLJB Altheim zu feiern, da es in unserer Region bei vielen Bürgern immer viel Anklang fand und dies durch regen Festbesuch rückgemeldet wurde. Das Gartenfest wurde in all den Jahren umrundet von eigen gestalteten Jugendgottesdiensten und einem spaßreichen Programm von Geschicklichkeitsspielen bis hin zum alljährlichen ausgetragenen Mühleturnier.
Über das Jahr hinweg engagierte sich die KLJB Gruppe auch oftmals im sozialen und kirchlichen Bereich. Es war für die KLJB'ler jedes Jahr eine schöne Aufgabe einen großen Palmen für die Kirche an Palmsonntag zu bauen. Für die ältere Generation der altheimer Bevölkerung organisierte sie jedes Jahr einen amüsanten Altennachmittag, wobei alle mit Speis und Trank versorgt wurden und kreative Spiele den Nachmittag auflockerten.
Eine weitere wichtige Thematik im Jahresablauf konnte im Bereich der Umweltverschmutzung, bzw. Umweltzerstörung gefunden werden. Deshalb gab es zu diesem Thema öfter Filmabende mit anschließenden Diskussionsrunden.
Und aus all den Worten wurden auch Taten gemacht. Es wurde stets beim "Waldputzete" mitgemacht und durch eine Mitmach-Aktion für die komplette Ortschaft Altheim konnte das Engagement der Gruppe zur richtigen Mülltrennung auch weitergetragen und gezeigt werden.
Die wöchentlichen Gruppenstunden sorgten immer für viel Abwechslung während dem jugendlichen Alltagsstress. Des Öfteren standen sportliche Aktivitäten im Vordergrund. Von Eislaufen und Kegeln über Minigolfen bis hin zu Turnen war alles geboten und eröffnete zugleich einen Einblick in diverse Sportarten.
Im Vergleich zu den letzten 20 Jahren gerieten die Diskussionsabende zunehmend auf das Abstellgleis. Dennoch fanden einige dieser Runden mit geladenen Gästen statt, z.B. mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Herr Schwörer oder Pfarrer Ibach, um über aktuelle Themen zu diskutieren und auch Informationen und Meinungenauszutauschen.
Recht amüsant war auch die regelmäßige Pflege der jährlichen Esskultur, wobei es die Gruppe jedes Jahr in ein anderes ausländisch kochendes Restaurant verschlug. Wobei es dahingestellt bleibt, ob jedem das jugoslawische oder chinesische Essenwohl mundete.
Es bürgerte sich auch in der Gruppe ein, fortwährend die neuen Mitglieder, bei einer Runde Schlittschuhlaufen in Schwenningen aufzunehmen.
Unsere KLJB Gruppe machte in den Jahren viele tolle Erfahrungen auch im Ausland bei den Jahresausflügen, die nach Prag, Straßburg und Hütten irgendwo in Österreich und Südtirol reichten.
Für Teilnahmen an regionalen sportlichen Turnieren war die Gruppe immer zu haben und diese Erfahrung zeichnete sich durch einen manch errungenen Pokal aus.
Zudem wurden erste Kontakte mit unserer Partnerlandjugend

 (Altheim bei Biberach) geknüpft und man lud sich gegenseitig zu bestimmten Aktivitäten ein.

 

2001 bis 2010

 

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends ließ die KLJB-Gruppe nicht in Melancholie erstarren, sondern stand über die gesamten Jahre hinweg unter dem Stern der 72h-Aktionen 2001, 2005 und zuletzt 2009. Die Mitglieder beteiligten sich aktiv mit Elan und einer unendlichen Motivation an diesen Aktionen und waren sogleich an der größten Sozialaktion Deutschlands beteiligt. Große Bauprojekte standen an, architektonische Meisterleistungen waren das Resultat.
Im Jahre 2001 stampfte die KLJB-Gruppe einen noch nicht dagewesenen wunderschönen Grillplatz neben dem Sportplatz „uff ‘em Berg" aus dem Boden. Die nächste Aktion folgte 4 Jahre später im Jahr 2005, bei welcher die Mitglieder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten, da eine bunte Spielstraße mit vielen verschiedensten Spielgeräte für Kinder gebaut werden musste und an der auch ab und an Erwachsene ihren Spaß an den Festen haben. 2009 wurde die KLJB Altheim mit Instantsetzung des maroden Altheimer Spielplatz gefordert. Zur Auswahl stand noch eine Sanierung eines Bauwagens für einen Kindergarten, doch es wurde einstimmig der Fokus auf den Spielplatz gerichtet. So wurde der Spielplatz mit samt der Spielburg abgerissen und komplett neu strukturiert und mit den alten sanierten Türmen und zusätzlich neuen Spielgeräten aufgebaut, zur Freude der Kinder.
Das „K" in „KLJB" wurde in dem ganzen Trubel deswegen aber nicht vernachlässigt. Es wurden fleißig Palmen gebastelt, Blumenteppiche mit den angrenzenden Blumenwegen an Fronleichnam gelegt, Jugendgottesdienste vorbereitet oder an Gebetsnächten gründonnerstags im Klösterle teilgenommen.
Eine Abordnung der Gruppe half bei der Bewirtung der Pilgerer an den Jakobspilgertagen, die durch Altheim führten und am Rathaus eine Stärkung bekamen.
Ein zu Beginn des neuen Millenniums noch sehr zaghaft leuchtender Stern ging für die KLJB-Gruppe und für gesamt Altheim langsam am Horizont auf: ein Bürgerhaus und für die Gruppe ein eigener Raum. Doch die Steine für das Haus wurden erst einmal auf unserem Weg verstreut. 2002 war die Gruppe gezwungen mit dem Verkauf des Schulgebäudes ihren altgewohnten liebgewonnen Gruppenraum im Schulhaus aufzugeben. Eine Überganglösung wurde in der „Amtsstube" des Ortsvorstehers im Altheimer Rathaus gefunden, welche sich die Gruppe aber mit jeder andern Gruppierung und der Verwaltung Altheims teilen musste. Doch auch dieses Improvisorium begann man auf besondere Weise ins Herz zu schließen. Kaum war dies der Fall folgte der nächste Knall, doch ein positiver. Ein neues Bürgerhaus mit Gruppenraum war beschlossen und demnach musste die Gruppe erneut weichen. Nun ging es ins Nachbardorf nach Thalheim in deren leer stehendes Schulgebäude, bis unser Raum bezugsfertig war. Die Wartezeit verkürzte die Gruppe durch die Mithilfe beim den Arbeitseinsätzen im und ums neue Bürgerhaus. Fertigstellung war im Sommer 2009 und die Mitglieder konnten ihrer Kreativität bei der Gestaltung des eigenen Raumes freien Lauf lassen.
Nebst diesen „Events" blieben die restlichen KLJB-Jahre nicht uninteressant. Die Gruppenstunde wurde vom Montag auf Dienstag gelegt, damit die Gruppenstunden nicht als Feierabendhockausflüge versumpften, was bei vielen Mitgliedern auch als sehr positiv empfunden wurde. Aber dennoch blieben die „Seelenhäusle"-, TuWass- , Kino-, Holzwurm -, Kegel-, Schlittschuhausflüge alle samt fester Bestandteil der Programme. Lediglich ein Ausflug oder Hüttenwochenende suchte man gegen Ende des Jahrzehnts vergebens auf dem Plan, es musste für den Raum gespart werden.
Wie ein Fels in der Brandung steht das Gartenfest. Eine Terminverschiebung vom Pfingstmontag auf den Pfingstsonntag ist sehr gut angenommen worden, von den zahlreichen Gästen die teilweise bis früh in den Morgen feierten und vor allem von den Mitgliedern.
Für das 40. Vereinsjubiläum wurde am Samstagabend auf einen Festakt eingeladen, welcher auch das Gartenfest am Pfingstsonntag eingeläutet hat.

 

2011 bis 2020

 

Die nun schon über 40 Jahre bestehende KLJB Altheim widmete sich im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends in vielerlei Hinsicht ihrem Landjugendraum – es wurden viele neue Anschaffungen getätigt, Gruppenstunden finden nach wie vor immer dienstags statt und Feste können perfekt gefeiert werden. Hierzu gehören beispielsweise das Oktoberfest, Spiele – oder Filmabende und Weihnachtsfeiern. Für die Finanzspritze ist vor allem das Gartenfest am Pfingstsonntag zuständig, welches über all die Jahre hinweg gut besucht ist und immer noch einen Pflichttermin für die KLJB Altheim darstellt. Seit 2010 bereichern Hüttenwochenenden das Landjugendleben. Diese finden seitdem alle zwei Jahre statt und bescherten uns bisher jede Menge Spaß. Einige Mitglieder besuchten z.B. den schönen Schwarzwald oder sahen das Schlossgespenst vom Schlössle in Bittelbrunn spuken. Im Jahr 2013 erkundete die KLJB Gruppe bei der Aktion „Ab ins Ländle“ den Bezirk Meßkirch per GPS, welches sie am Ende des Tages auf den Altheimer Berg führte. Dort ließen die Wanderer einen erlebnisreichen Tag zusammen mit der Bezirksleitung und anderen KLJBlern aus dem Bezirk Meßkirch ausklingen. Im selben Jahr leuchtete der Stern „72h Aktion“ am Himmel nochmals auf, woran auch dieses Mal alle Mitglieder mit großer Motivation und viel Spaß teilgenommen haben. Wir haben gesägt, gemalt, gebaut, Blumen gepflanzt und gestalteten somit die Kunst am Pilgerweg, die bis heute die Pilger auf ihrem Weg durch Altheim begleitet.

2015 schaffte es die KLJB Altheim sogar über die diözesanen Grenzen hinaus und fuhr für 5 Tage in den Norden Deutschlands zum „KLJB Bundestreffen“.
Das „K“ zeigte sich in veranstalteten Jugendgottesdiensten und 2012 im von der Jugendgruppe eigens kreierten „Jugendkreuzweg“, welcher am Karfreitag stattfand. In der Pfarrgemeinde beteiligt sich die Gruppe am Blumenteppich legen, der Einstimmung auf Heilig Abend und als Nikolaus, der die Kinder zu Hause besucht. 

2019 nahmen wir wieder an der 72Stunden Aktion teil. Diese mal werkelten wir an kleineren Projekten wie dem Renovieren der Bushaltestelle im Ortskern und der Grillstelle auf dem Sportplatz, sowie dem Erstellen eines Boule-Platzes ebenfalls auf dem Sportplatz.

2020 darf die KLJB Altheim feiern, dass sie ein halbes Jahrhundert alt wird. Auch wenn sie sich von Jahr zu Jahr verändert hat, waren die Jugendlichen stets „Spinner, Träumer und Botschafter“!

Aufgrund der Corona Pandemie musste der Festakt leider abgesagt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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